Milben

Es sind ca. 50'000 Milbenarten bekannt. Milben zählen zur Gruppe der Spinnentiere und spielen bei baubiologischen Untersuchungen eine sehr wichtige Rolle.

Die häufigsten Hausstaubmilbenarten sind Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae (Dermatophagoides = Hautfresser). Weltweit gibt es etwa 150 Arten dieser Gattung. Sie sind ca. 0,1 bis 0,5 mm gross und haben 8 Beine. Grundsätzlich regen Milben im häuslichen Umfeld das menschliche Immunsystem an, in diesem Sinne lösen Milben und deren Kot aber auch vermehrt allergische (Über-)Reaktionen aus.

Durch starke häusliche Milbenkolonien können Rhinitis, Juckreiz und allergisches Asthma verursacht werden. Obwohl Milben seit jeher mit Menschen in Symbiose zusammenlebten, treten die allergischen Reaktionen erst seit wenigen Jahrzehnten gehäuft auf. Unsere Vermutung geht dahin, dass Milbenkot und dessen Eiweisse mit den zunehmenden Umweltschadstoffen im Gebäude eine unheilvolle Allianz eingehen und erst in Kombination die bekannten Reaktionen auslösen. Ähnliches lässt sich auch bei Birkenpollenallergien feststellen. 

Unsere Dienstleistungen
 

  • Identifikation von Milben im häuslichen Umfeld (quantitativ und qualitativ)
  • Erkennung weiterer Stressfaktoren im Wohn- und Schlafumfeld, sowie Vorschläge zur Reduktion, soweit möglich

 
Die Reduktion von Störfaktoren und Hausstaubmilbenbesiedelung bewirkt in der Regel eine spürbare Entlastung und bessere Erholung des Immunsystems.